Das Unbegreifliche versuchen zu begreifen - Exkursion nach Auschwitz-Birkenau - Curriculum "Ärztliche Bewusstseinsbildung" der Universität Witten/Herdecke - Spenden werden durch Bethe Stiftung verdoppelt

Eine Exkursion von Medizin- und Psychologiestudierenden der Universität Witten/Herdecke nach Auschwitz-Birkenau bildete den Auftakt für das medizinethische Modell-Curriculum zum Thema „Ärztliche Bewusstseinsbildung“.


Gegensätzlicher hätte das Selbstverständnis von Medizinern in Konzentrationslagern nicht sein können: SS-Ärzte trafen Entscheidungen über Leben und Tod, überwachten Tötungsvorgänge in Gaskammern und führten qualvolle medizinische Experimente aus. Häftlingsärzte hingegen versuchten alles, um ihren Mitgefangenen beizustehen und sie am Leben zu erhalten. Mit der Medizinethik zwischen Vernichtung, Instrumentalisierung und Heilung im Nationalsozialismus beschäftigten sich im April 2019 50 Medizin- und Psychologie-Studierende der Universität Witten/Herdecke (UW/H) in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Geplant ist, die Ergebnisse am 1. November öffentlich an der UW/H zu präsentieren und in einer Publikation zu dokumentieren. Dafür benötigen die Initiatoren des Curriculums noch Spenden. Eingehende Beträge werden von der Bethe-Stiftung verdoppelt. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann spenden an:
Verein zur Förderung von Lehre und Forschung in der Anthroposophischen Medizin e.V.
Apo-Bank Dortmund
IBAN: DE36 3006 0601 0006 0145 77
BIC: DAAEDEDDXXX
Stichwort: Ärztliche Bewusstseinsbildung
https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/das-unbegreifliche-versuchen-zu-begreifen-7644/?fbclid=IwAR04LWcPpZ2tGYcUilZ13mdKlTKZnXEbujS3fvDRxm0Zsh0E5XTN8M1e8E8